Stammhirnpädagogik

Was hat das menschliche Stammhirn mit Pädagogik zu tun? Dieser Teil unseres Gehirns hat doch in erster Linie lebenserhaltende Aufgaben:

Hier wird die Herzfrequenz gesteuert, die Körpertemperatur, der Atemreflex, der Schluckreflex, ...

"Darauf haben wir doch gar keinen Einfluss! Über diese Funktionen haben wir doch fast keine Gewalt", werden Sie vielleicht sagen.  Sie haben Recht! Fallen die lebenserhaltenden dieser elementaren Funktionen aus, können wir auf Dauer ohne Apparate nicht überleben.

Darüber hinaus hat der Hirnstamm aber noch eine ganze Reihe anderer Funktionen. Wir erkennen das sehr deutlich, wenn wir mit den Auswirkungen von Schädigungen in diesem Bereich konfrontiert werden:

  • Schluckschwierigkeiten, oft deutlich am Speichelfluss erkennbar,
  • Koordinationsprobleme oder Lähmung einzelner Körperteile,
  • Schwierigkeiten, den Kopf in Balance zu halten,
  • Gleichgewichtsprobleme, unsicherer Gang
  • Schielen

Wir könnten diese Liste noch eine Weile fortsetzen ...

Moment mal! Haben Sie das nicht schon irgendwo gesehen? .... Nein, nein!  Nicht als Krankheit! Sind das nicht typische Merkmale des Säuglings- und Kleinkindalters?

Aber was ist zu tun, wenn das im Schulalter oder noch später nicht weg ist?

Oder wenn das nach einem Schlaganfall zurückbleibt, oder nach einem Unfall?

Dann müssen wir werden wie die Kinder.

Wir müssen ganz zurück – bis in das Alter, da diese „Symptome" normal sind. 

Und dann müssen wir lernen. Lernen – wie ein Säugling oder ein Kleinkind!  Mit genau denselben Mitteln, den selben Bewegungen, aber mit größerer Häufigkeit. 

Wir können Ihnen die Anleitung dazu geben.


Das ist Pädagogik: Stammhirn  - Pädagogik